Die TPP-Verträge kann man jetzt online lesen, weil nämlich nur gute Sachen drin stehen: http://readthetpp.com
Author: david
[Link] SpOn-Chef über die Zukunft von SpOn
Lesenswertes Interview mit SpOn-Chefredakteur Florian Harms bei journalist.de.
– Spiegel 0nline will künftig in direkteren Dialog mit den Lesern treten
– die Seite soll nach einem geplanten Relaunch adaptiver werden
– Paid-content ist in Zukunft ein Thema
– SpOn „zeigt“ inzwischen jeden Abend einen Spielfilm (die Nachrichtenwebsite wildert also in fremden Gehölzen)
– Online Werbung, insbesondere mobil, ist auch weiterhin ein Wachstumsmarkt
– Print und Online sind auch weiterhin nicht heiratswillig
The Five Best Conan-O’Brien-BuzzFeed-is-Running-out-of-Lists-Videos
Volume 9
In which the 18-Numbers-Under-100-list is featured.
Volume 2
In this episode Conan shows us the 9-Bedouins-You’ve-never-heard-of-list
Volume 1
A golden oldie… “17 Guys Who Look Nothing Like Jason Statham”
Volume 11
Well… “16 Jeopardy! Champs Dying Alone”, that’s macabre!
Volume 12
Who’s Gene Simmons? And why did he have sex with so many trees?
paradoxes Marktverhalten
Es lässt sich zusammenfassen: Wer TTIP befürwortet, ist auch für Geoblocking im Internet. Wer gegen TTIP ist, der lehnt auch Geoblocking ab. – Offene Frage: Ist das der Unterschied zwischen liberal und marktliberal – oder gibt es da einfach keinen Zusammenhang?
Rechenkünstler
Aus guten Gründen muss ich wissen, wieviele Zahlenkombinationen des Musters TTMM es gibt. TT entspricht dabei einer Zahl von 01 bis 31 und MM einer Zahl von 01 bis 12. Das Resultat, so gut kann ich dann doch noch kopfrechnen, ist 372. Aus weiteren guten Gründen ziehe ich zuerst 5 ab, weil es fünf Monate gibt, die weniger als 31 Tage lang sind und dann noch einmal 1, weil es einen Monat gibt der sogar noch kürzer ist. Das Ergebnis meiner Kalkulationen entspricht erstaunlich genau der Anzahl der Tage eines Schaltjahres.
Links 13. Januar 2015
Rupert Murdoch: Muslims must be held responsible for France terror-attacks
Alternativüberschrift: Rupert Murdoch übernimmt Verantwortung für Amoklauf des Christen Breivik im Juli 2011.
Online-Journalismus als Chance
Vielleicht, meint Jan Tißler, ist das Ende des Journalismus wie wir ihn kennen auch gar nicht so schlimm.
Die Zukunft des Journalismus
Wichtig ist bloß, das Neue zu umarmen, meint Florian Blaschke von t3n. Ob allerdings buzz „You won’t believe, what…” feed und co tatsächlich die zu umarmende Zukunft sind, darf man zu bezweifeln hoffen.
Blockchain-Prinzip
Johannes Kuhn fabuliert ein wenig über Blockchains und Smart-Contracts. Quintessenz: Es ist unklar, was die Zukunft bringt.
Decentralize All Things!
Jon Evans denkt das noch ein bisschen weiter und wünscht sich ein wieder vollständig dezentralisiertes Internet, wie Maelstrom oder Maidsafe es versprechen.
Links 9. Januar 2015
Die Reste der Charlie-Hebdo-Redaktion wollen weitermachen.
Das Land der Meinungsfreiheit zensiert sich selbst / faz.net
Wohingegen US-amerikanische Medien sich nicht trauen Mohammed-Karikaturen zu veröffentlichen. Bei CNN sieht man das dann so:
“Journalistically, every bone says we want to use and should use” the cartoons, Zucker said. But “as managers, protecting and taking care of the safety of our employees around the world is more important right now.”
Man kann also sagen: In den USA haben die Medien sich über die letzten 13 Jahre gegenseitig so sehr in Panik versetzt, dass jetzt Angst die Oberhand gewonnen hat.
Ein Attentat auf unsere Freiheit
Miriam Meckel beschreibt (leider zu pathetisch), warum soetwas schlecht ist: „…ein Klima der Angst kann Menschen verstummen lassen und sie zu Mitläufern im Mainstream machen.“
Zeitungs-Titelseiten zu „Je suis Charlie“
nicht hinlänglich belegt
Robots are starting to break the law
Für eine Kunstausstellung hat der Random Darknet Shopper, ein Stückchen Software, das unkontrolliert im Darknet einkaufen geht, unter anderem einen gefälschten Pass und eine Tüte Ecstasy gekauft. Wer ist verantwortlich dafür?
30$-Smartphones
Smartphones im Niedripreis-Segment werden billiger und billiger und haben das Potenzial für zusätzliche Internet-Versorgung in Entwicklungsländern zu sorgen.
Was der Artikel verschweigt bzw. nicht anspricht: Die Arbeitsbedingungen bei den Zulieferern werden durch solche Entwicklungen vermutlich nicht unbedingt besser werden.
Links 8. Januar 2015
Es lebe der Witz! – titanic
‚Je suis Charlie‘? – No you are not
Mobility-as-a-service
Die Mobilität der Zukunft wird mehr und mehr zu einem Software-Produkt werden (heißt es in dem Artikel). So, wie Hardware im Computer-Bereich zunehmend ins Netz abwandert, wird das auch mit „Autos“ geschehen (heißt es in dem Artikel). /via: @_dmoser
Why Our Memories Fails Us
Das Gedächtnis ist in ständiger Bewegung. So sehr man es sich auch wünscht, man kann sich nicht wirklich darauf verlassen.
Good scientists remain open to the possibility that they are wrong, and should question their own beliefs until the evidence is overwhelming. We would all be wise to do the same.
via: Martin Weigert
Links 7. Januar 2015
A mile wide, an inch deep
Evan Williams über Metriken zur Relevanz-Messung von Online-Medien. Seine, vermutlich gar nicht mal so falsche Annahme, für Werbekunden sollten Werte neben den reinen Klickzahlen wichtig sein. Verweildauer zum Beispiel. Ist der Werbeindustrie aber natürlich egal.
Apropos Werbung, apropos Relevanz
Kann man seine mediale Irrelevanz eigentlich deutlicher zum Ausdruck bringen, als es die Huffington Post Deutschland mit solchen sponsored Links tut?

„Die Menschen in Bewegung setzen“
Gutes brand-eins-Interview mit dem dänischen Stadtplaner Jan Gehl
Über Jahrhunderte wuchsen Städte in einem langsamen, kontinuierlichen Prozess. Jeder war zu Fuß auf der Straße und im gleichen 5 km /h-Tempo unterwegs, die Wege waren überschaubar und die Straßen schmal und abwechslungsreich. Mit dem Wirtschaftswunder änderte sich das radikal. Autos eroberten unsere Straßen, das Durchschnittstempo beschleunigte sich auf 60 km /h, aus Stadt- wurde Verkehrsplanung. Niemand machte sich Gedanken über die Konsequenzen des Modernismus. Heute wissen wir: Um das Leben in einer Stadt zu ersticken, gibt es keine effizienteren Mittel als Autos und Wolkenkratzer.
Links 6. Januar 2015
Marco Arment bereut, diesen Artikel gepostet zu haben. Zu scharf sei er im Ton gewesen, zu sensationslüstern. Seine meisten Posts liefen buchstäblich ins Nichts, schreibt er, um so ärgerlicher, dass ausgerechnet dieser populär geworden sei.
Fußballspiel während des Weihnachtsfriedens von 1914
Was ist ab 2015 Public-Domain?
Unter anderem Munchs „Schrei“, Kandinskys „Jüngstes Gericht“ und „Der kleine Prinz“.


