{"id":120,"date":"2012-01-30T03:19:56","date_gmt":"2012-01-30T01:19:56","guid":{"rendered":"http:\/\/davidp.de\/blog\/?p=120"},"modified":"2012-01-30T03:19:56","modified_gmt":"2012-01-30T01:19:56","slug":"oneswarm-bittorrent-mit-privatsphare","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.davidp.de\/?p=120","title":{"rendered":"OneSwarm &#8211; BitTorrent mit Privatsph\u00e4re"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"torrentfreak.com\" href=\"https:\/\/torrentfreak.com\/i-know-what-you-downloaded-on-bittorrent-111210\/\">Vor einiger Zeit<\/a> machte die Website\u00a0<a title=\"youhavedownloaded.com\" href=\"http:\/\/www.youhavedownloaded.com\/\">youhavedownloaded.com<\/a>\u00a0vielen <a title=\"CRE \u00fcber BitTorrent\" href=\"http:\/\/cre.fm\/cre057\">BitTorrent<\/a>-Nutzern schmerzhaft bewusst, dass die Nutzung \u00f6ffentlich zug\u00e4nglicher Torrents und Tracker sehr leicht von au\u00dfen nachvollziehbar ist. Auch wenn es um den Download legaler Inhalte geht, ist die Vorstellung, dass jeder mitverfolgen kann, welche Dateien man herunterl\u00e4dt etwas unheimlich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.davidp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/oneswarm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-121 alignleft\" title=\"oneswarm\" src=\"http:\/\/blog.davidp.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/oneswarm-300x100.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"100\" \/><\/a><\/p>\n<p>Schon seit 2007 schickt sich das Open-Source-Projekt <a href=\"http:\/\/www.oneswarm.org\/\">OneSwarm<\/a>, das an der Universit\u00e4t von Washingtn entwickelt wird, an, diesem Umstand ein Ende zu setzen.<\/p>\n<p>Das Funktionsprinzip der bittorrent-basierten Software ist schnell erkl\u00e4rt: Im OneSwarm-Client f\u00fchrt der Nutzer eine Art Kontaktliste mit anderen ihm bekannten Nutzern der Anwendung. Anstatt seine Dateien und Downloads direkt mit allen Netzteilnehmern zu teilen, stellt man sie zun\u00e4chst nur den eigenen Kontakten zur Verf\u00fcgung. \u00dcber die integrierte Suchfunktion des Programms, lassen sich die Datenbest\u00e4nde der Freunde schnell und einfach durchsuchen. &#8211; Der Clou ist: Wenn der so befragte Freund keine zu der Suchanfrage passenden Dateien anbieten kann, leitet er die Frage an all seine Kontakte weiter, die sie &#8211; so sie auch nichts anbieten k\u00f6nnen &#8211; die Anfrage wiederum weiterleiten. Antworten werden auf dem selben Kanal zur\u00fcckgesandt. Man durchsucht also ein potenziell unendlich gro\u00dfes Reservoir an Dateien.<br \/>\nWenn man sich nun entscheidet eine Datei herunterzuladen wird diese, wenn kein Freund sie direkt anbieten kann, nicht von demjenigen Peer heruntergeladen, der sie direkt offerieren kann, sondern so wie die Suchanfragen \u00fcber &#8216;vertraute Kan\u00e4le&#8217; geleitet, sprich \u00fcber die eigenen direkten Kontakte.<\/p>\n<p>Dieses Prinzip kann, wenn man nur wenige oder blo\u00df einen Freund im OneSwarm-Netz hat zu einem Flaschenhals werden: Es steht dann (nat\u00fcrlich) maximale die summierte Upstream-Bandbreite der Freunde zum Download zur Verf\u00fcgung. Laut <a href=\"http:\/\/www.michaelpiatek.com\/papers\/oneswarm_SIGCOMM.pdf\">diesem Paper<\/a>\u00a0ist das OneSwarm-Netz aber bereits mit 15-30 Freunden ann\u00e4hernd so performant wie die normale, \u00f6ffentliche BitTorrent-Nutzung.<\/p>\n<p>Obgleich der Client schon seit mehreren Jahren in der Mache ist, wirkt er immer noch etwas opensourcig und unfertig, was sich auch in der aktuellen Versionsnummer 0.75 widerspiegelt. Die generelle Funktionalit\u00e4t des Programms ist aber gegeben. OneSwarm ist plattform\u00fcbergreifend auf Linux, Windows und Mac OS X nutzbar.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/Zk_3iUeCvQg\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einiger Zeit machte die Website\u00a0youhavedownloaded.com\u00a0vielen BitTorrent-Nutzern schmerzhaft bewusst, dass die Nutzung \u00f6ffentlich zug\u00e4nglicher Torrents und Tracker sehr leicht von au\u00dfen nachvollziehbar ist. Auch wenn es um den Download legaler Inhalte geht, ist die Vorstellung, dass jeder mitverfolgen kann, welche Dateien man herunterl\u00e4dt etwas unheimlich. 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