Links

Leo Fischer über die sogenannte „Alternative für Deutschland“:

Dafür, dass das letztlich total geistlose Schießbudenfiguren sind, kennen wir viel zu viele AfD-Leute mit Vornamen.

intro.de

Was bisher geschah

Hübsche Darstellung der bisherigen Geschichte des Universums, basierend auf Wikipedia-Daten: histography.io (im Moment leider nur von Chrome und Safari aus nutzbar).

histography

/via: spreeblick

Zu viel Kaffee

What is going on?

Zu viele Leute trinken zu viel Kaffee.

/via: boingboing

Language

Language

xkcd

[Link] the rise of the permanent group chat

→ meshedsociety: The rise of the permanent group chat

Martin Weigert stellt ein paar interessante Beobachtungen dazu an, wie die Group-Chat-Funktionen der Over-the-Top-Messenger die Online-Kleinst-Communities des „alten“ Internets (private Bulletin-Boards oder IRC-Channel) ablösen, auf einen Level der permanenten Verfügbarkeit (am Smartphone) heben und nicht zuletzt deutlich mehr Nutzern (wie etwa Martins Eltern, die zwar fröhlich whatsappen, aber mutmaßlich nie im IRC „herumgeidlet“ haben) zugänglich machen.

Es wäre sicher interessant, das ganze um den Bericht einer/eines ±15jährigen erweitert zu sehen. Aber warum sollten die *hehämm* jungen Leute sich in den Chat gucken lassen? Wär‘ ja bescheuert.

Früher war mehr Begeisterung

In der guten alten Zeit, begeisterte man sich bei der Ölindustrie einfach noch mehr fürs Abschmelzen von Gletschern.

humble

via: pricetags.wordpress.com

Transparente Pazifik-Partnerschaft

Die TPP-Verträge kann man jetzt online lesen, weil nämlich nur gute Sachen drin stehen: http://readthetpp.com

[Link] SpOn-Chef über die Zukunft von SpOn

Lesenswertes Interview mit SpOn-Chefredakteur Florian Harms bei journalist.de.

– Spiegel 0nline will künftig in direkteren Dialog mit den Lesern treten

– die Seite soll nach einem geplanten Relaunch adaptiver werden

– Paid-content ist in Zukunft ein Thema

– SpOn „zeigt“ inzwischen jeden Abend einen Spielfilm (die Nachrichtenwebsite wildert also in fremden Gehölzen)

– Online Werbung, insbesondere mobil, ist auch weiterhin ein Wachstumsmarkt

– Print und Online sind auch weiterhin nicht heiratswillig

Links 13. Januar 2015

Rupert Murdoch: Muslims must be held responsible for France terror-attacks
Alternativüberschrift: Rupert Murdoch übernimmt Verantwortung für Amoklauf des Christen Breivik im Juli 2011.


Online-Journalismus als Chance
Vielleicht, meint Jan Tißler, ist das Ende des Journalismus wie wir ihn kennen auch gar nicht so schlimm.

Die Zukunft des Journalismus
Wichtig ist bloß, das Neue zu umarmen, meint Florian Blaschke von t3n. Ob allerdings buzz „You won’t believe, what…” feed und co tatsächlich die zu umarmende Zukunft sind, darf man zu bezweifeln hoffen.


Blockchain-Prinzip
Johannes Kuhn fabuliert ein wenig über Blockchains und Smart-Contracts. Quintessenz: Es ist unklar, was die Zukunft bringt.

Decentralize All Things!
Jon Evans denkt das noch ein bisschen weiter und wünscht sich ein wieder vollständig dezentralisiertes Internet, wie Maelstrom oder Maidsafe es versprechen.

Links 9. Januar 2015

Le journal va continuer, ils n’ont pas gagné.

Die Reste der Charlie-Hebdo-Redaktion wollen weitermachen.

Das Land der Meinungsfreiheit zensiert sich selbst / faz.net
Wohingegen US-amerikanische Medien sich nicht trauen Mohammed-Karikaturen zu veröffentlichen. Bei CNN sieht man das dann so:

„Journalistically, every bone says we want to use and should use“ the cartoons, Zucker said. But „as managers, protecting and taking care of the safety of our employees around the world is more important right now.“

Man kann also sagen: In den USA haben die Medien sich über die letzten 13 Jahre gegenseitig so sehr in Panik versetzt, dass jetzt Angst die Oberhand gewonnen hat.

Ein Attentat auf unsere Freiheit
Miriam Meckel beschreibt (leider zu pathetisch), warum soetwas schlecht ist: „…ein Klima der Angst kann Menschen verstummen lassen und sie zu Mitläufern im Mainstream machen.“

Zeitungs-Titelseiten zu „Je suis Charlie“


„My customers would have asked me for a faster horse“

nicht hinlänglich belegt

Robots are starting to break the law
Für eine Kunstausstellung hat der Random Darknet Shopper, ein Stückchen Software, das unkontrolliert im Darknet einkaufen geht, unter anderem einen gefälschten Pass und eine Tüte Ecstasy gekauft. Wer ist verantwortlich dafür?

30$-Smartphones
Smartphones im Niedripreis-Segment werden billiger und billiger und haben das Potenzial für zusätzliche Internet-Versorgung in Entwicklungsländern zu sorgen.
Was der Artikel verschweigt bzw. nicht anspricht: Die Arbeitsbedingungen bei den Zulieferern werden durch solche Entwicklungen vermutlich nicht unbedingt besser werden.