Hass existiert

Man kann Rassismus nicht verbieten wie laute Musik nach 22 Uhr. Er ist auch kein Virus, den man von ein paar IT-Experten … löschen lassen kann. Rassismus muss man sich stellen. Und Facebook ist… ein passendes Forum dafür.

Jannis Brühl – Jetzt kommt der Dreck ans Tageslicht – sueddeutsche.de

 

Jannis Brühl beschreibt für die Süddeutsche, weshalb er die, im Moment immer wieder geforderte, Totalsperrung jeglicher „Hass-Kommentare“ auf Social-Media-Plattformen für wenig zweckdienlich hält. Ich bin da durchaus auf seiner Seite: Denn in der Tat sind stumpfe, rassistische Hass-Pöbeleien zunächst einmal von volksverhetzenden oder gar direkt zu Gewalt aufrufenden Aussagen zu unterscheiden (die selbstverständlich geahndet gehören).

Nein, man muss diese „besorgten Bürger“ und ihre Wehwehchen nicht ernst nehmen, ganz im Gegenteil gehören diese Menschen verhöhnt, ausgelacht, vielleicht auch einfach ignoriert oder ausgegrenzt. Die eine „richtige“ Antwort auf den rassistischen Pöbel gibt es vermutlich nicht. Einfach ein Stoppschild aufzustellen, so zu tun, als sei er schlichtweg nicht da und sich so um eine Antwort zu drücken, kann aber nicht die Lösung sein.

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